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Vorwort
Jugendgottesdienst gehört zum »Basisangebot« jeder
Kirchengemeinde. Oder eher: »müsste gehören«.
Fehlende Mitarbeiter können wir diesem Handbuch leider nicht
beilegen. Aber die Arbeit der vorhandenen Mitarbeiter werden die
folgenden 280 Seiten sicherlich unterstützen - ob (zunächst)
eine Pfarrerin alleine antritt oder ob sich bereits ein tatkräftiges
Team gefunden hat.
Denn es gibt sehr wohl Jugendgottesdienstmodelle
mit Erfolgsgarantie, vor allem, wenn die Erwartungen an die Teilnehmerzahl
am Anfang nicht zu hoch gesteckt wird.
Und es gibt vor allem bewährte Methoden für die Vorbereitung
und bewährte Einheiten im Jugendgottesdienst. Davon haben wir
einige zusammengetragen. Dazu eine kurze Einführung, ohne zu
sehr in die Diskussion um Jugendgottesdienste einzusteigen - die
wird an anderer Stelle geführt -, und ein Kapitel mit den wesentlichen
organisatorischen Fragen.
Damit wendet sich »Jugendgottesdienst
2.0« vor allem an die ehrenamtlichen jugendlichen MitarbeiterInnen.
Die z.T. recht ausführlichen und detaillreichen Beschreibungen
und Erläuterungen sollen auch jungen Mitarbeitern ohne Vorerfahrungen
ermöglichen, erfolgreich Jugendgottesdienste vorzubereiten
und zu gestalten. Wer ganz unbeleckt an das wunderschöne Arbeitsfeld
Jugendgottesdienst herangeht, sollte wohl zunächst Kapitel
2 lesen und sich danach von den Skizzen sehr unterschiedlicher Jugendgottesdienste
in Kapitel 7 inspirieren lassen. Verschiedene Grundmuster von Jugendgottesdiensten
sind kurz und bündig in Kapitel 3 beschrieben.
Den alten Hase und beruflichen Mitarbeitern
bietet »Jugendgottesdienst 2.0« vom Aufbau her einen
schnellen Zugriff, ohne dass sie sich lange Erörterungen zu
Gemüte führen müssen. ;-)
Und was ist das nun für ein Werbegag mit dem »interaktiven
Handbuch« und der Versionsnummer »2.0«? Die Updates
2.1 bis 2.x sind tatsächlich nur im Internet zu finden. Unter
www.jugendgottesdienst.com gibt es vor allem im nicht-öffentlichen
Bereich Aktualisierungen und Ergänzungen zur gedruckten Fassung.
Unter anderem weitere Komplettentwürfe und Projektbeschreibungen
unterschiedlicher Vorbereitungs-Teams, redaktionell betreute Linkverzeichnisse
und Volltexte zum Downloaden. Der passwortgeschützte Zugang
ist jedem möglich, der dieses Buch besitzt.
Interaktiv wird »Jugendgottesdienst 2.0«
natürlich noch nicht durch die zugehörige Website, sondern
durch die Kommunikation zwischen Lesern und Redaktion bzw. den Usern
untereinander. Sowohl die Online-Updates als auch die nächste
Print-Version leben von diesem Austausch. Auch das, was wir bislang
zusammengetragen haben, entstammt ausschließlich der Praxis.
Daher bedanken wir uns herzlich bei allen, die uns Einblick in ihre
gottesdienstliche Arbeit gegeben haben, mit denen wir diskutieren
konnten und deren Erfahrungsschatz sich hier niederschlägt
- und freuen uns auf den weiteren Austausch.
Viel Erfolg bei den weiteren Jugendgottesdiensten!
Christoph Urban und Timo Rieg
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