"... einfaches Leben."
Ein Jugendgottesdienst in Witten-Stockum, 02.03.2002

Übersicht:

Lied: »Rejoice, rejoice«
Begrüßung
Gedankenaustausch
Kyrie
Lied: »Common people« (Pulp)
Gedanken zum Lied
Kurze musikalische Meditation
Lied: »Be still«
Evangelium
Fürbitten
Vaterunser
Lied: »We wanna see Jesus lifted high«
Brotbrechung
Verteilung des Brotes/Lied: »I will sing your praises«
Schluss-Segen
Lied: »Lord, the light of your love«
Material:
CD-Player, Musik-CDs

Ablauf:

Lied: »Rejoice, rejoice«

Begrüssung:
Ich begrüße euch zum Jugendgottesdienst heute in Stockum. Auch heute haben wir uns wieder ein Thema vorgenommen, um es zusammen vorzubereiten und um einige Gedanken darüber zu sammeln, welche Beziehung es zur Religion und zu Gott haben könnte.

Unser Thema für heute heißt: »...einfaches Leben«

Wir finden, diese Überschrift ist interessant, weil sie viele verschiedene Bedeutungen haben könnte. Wir haben uns vor diesem Gottesdienst ein paar Gedanken dazu gemacht, auf welche Weisen man es verstehen kann und haben einige davon zusammengetragen:

Gedanken werden von verschiedenen Lesern vorgetragen
Wie gesagt: Wir haben uns vor diesem Gottesdienst ein paar Gedanken dazu gemacht, auf welche Weisen man die Phrase »einfaches Leben« verstehen könnte. Bevor ich die vortrage, wollte ich euch kurz fragen, was ihr für Ideen dazu habt.

Gedankenaustausch:
Wir haben uns folgendes gedacht: Man könnte sich diese beiden Worte als Inhalt eines Zitates vorstellen... vielleicht wenn auf der Orchard Street in Beverly Hills ein Typ im Porsche Cabrio, mit Gucci-Sonnenbrille und dicken Goldringen, nachdem er gerade per Handy einen Tausend-Dollar-Börsendeal gemacht hat, seinen Motor hochfährt und zufrieden sagt: »Das Leben ist doch herrlich einfach!« Für ihn bedeutet »einfach« soviel wie leicht, sorgenfrei, problemlos, ohne Schwierigkeiten.

Dann: Wer kennt den Satz nicht? »Jetzt lebt doch einfach mal«, was, als zweite Möglichkeit, ja soviel bedeutet, wie nicht alles pausenlos zu hinterfragen, jeden Schritt doppelt und dreifach abzusichern und zu begründen, die Sorgen des Alltags zu vergessen und »einfach drauflos zu leben«. Diese Aufforderung sagt uns, wie wir unser Leben leben sollen, nämlich wie ein Kind.

Als drittes können wir »einfach« sogar als Zahlwort verstehen. So als wollten wir sagen: »Wir leben auf dieser Erde nicht zweifach, sondern: einfach.« Dieses eine ist unser Leben, ob wir das jetzt so gut finden oder nicht. Wir müssen damit umgehen. Und: Man lebt nur einmal. Was auf der einen Seite oft zitiert wird, wenn man mal wieder so richtig gefeiert hat, bedeutet auf der anderen Seite aber auch, dass man viele Chancen und Möglichkeiten nur einfach erhält. Wir können oft nicht sagen: »Na gut, jetzt probier ich erst mal diesen Weg aus, wenn der nichts ist, dann hab ich ja noch mal die Möglichkeit, das anders zu machen.

Dann ist uns noch eingefallen: Einfaches Leben als Gegensatz zu einem Leben in Luxus, in Saus und Braus zu verstehen, wäre auch noch eine Möglichkeit. Einfach, gleichgesetzt mit Wörtern wie »primitiv« oder »anspruchslos«, meint hier das Leben der »kleinen Leute«, das zwar von vielen Menschen idealisiert wird, aber immer auch in der Nähe zur Armut steht. Es zeigt, dass Leben nicht nur auf der Sonnenseite, sondern auch im Schatten stattfindet.

Bevor wir uns weitere Gedanken dazu machen, wollen wir unsere Gemeinschaft stärken und den Herrn um sein Erbarmen anrufen.

Kyrie:
Herr erbarme dich, erbarm dich unser, erbarme dich unserer Zeit. Christus erbarme dich...
Wir kommen zusammen als Einzelne, mit unseren Gedanken und Sehnsüchten. Wenn wir all diese zusammenlegen, werden wir merken, dass wir einander recht ähnlich sind, dass wir eine Gemeinschaft sind.

Herr erbarme dich...
Wir kommen zusammen als Einzelne. Wir träumen alle von Menschen, die unser Leben teilen, die verlässlich sind. Wir hoffen auf eine Gemeinschaft, die uns trägt und erträgt.
Gerade haben wir einige mögliche Bedeutungen von »einfachem Leben« zusammengetragen. Auch wenn es zunächst nicht so scheinen mag: Alle haben tatsächlich etwas miteinander zu tun. Hauptsächlich aber wollen wir uns heute mit der letzten Bedeutung beschäftigen: Die letzte Interpretation hieß in etwa so: »Leben, wie die einfachen Leute«. Als Einstieg dazu haben unsere Musiker das Lied »Common people« von Pulp eingeübt. Wir wollen es mal hören.

Lied: »Common people« (Pulp)

Gedanken zum Lied:
»Common people« - zu deutsch gewöhnliche oder einfache Leute. Wovon handelt das Lied? Es geht um eine reiche Frau, die einmal auf Zeit leben will, wie die einfachen Menschen. Es heißt im Text:

Ich will leben wie die einfachen Menschen.
Ich will das tun, was die einfachen Menschen tun.
Ich will mit einfachen Menschen schlafen.
Ich will mit einfachen Menschen, wie dir, schlafen.

Man muss das Umfeld der sogenannten Brit-Pop-Band »Pulp« schon ein bisschen kennen, um den Text verstehen zu können: Die Musiker um den kreativen Kopf Jarvis Cocker kommen aus Sheffield. Und Sheffield ist eine dieser typischen Industriestädte Großbritanniens, die sich durch ihre trostlosen und heruntergekommenen Slums auszeichnen. Diese Städte sind so, wie wir das nur aus dem Fernsehen kennen: Dort herrschen Arbeitslosigkeit, Drogen und Gewalt. Und weil das Leben dort aussichtslos und ausweglos ist, nehmen die Leute noch das mit, was geht: Alkohol und Sex. Aus der Perspektive dieser Menschen sieht das Leben alles andere als nett aus, und nicht wie es sich die reiche Frau in dem Lied so schön idyllisch zurechtgebastelt hat. Deshalb schallt ihr auch die Antwort entgegen:

Bist du sicher, dass du leben willst, wie die einfachen Menschen?
Bist du sicher, dass du sehen willst, was die einfachen Menschen sehen?
Bist du sicher, dass du mit einfachen Menschen schlafen willst?

Auffallend an dieser Textpassage ist immer wieder die Frage: »Bist du sicher...?« Offensichtlich leben einfache Menschen doch anders als du und ich. Aus dem Blickwinkel des Wohlhabenden, also auch von uns aus, sieht das einfache Leben schon mal sehr leicht aus: Wer einfacher und anspruchsloser lebt, der lebt auch gelassener und freier, so denken wir oft. Wir machen uns Illusionen über das Leben in Einfachheit und Armut. Die Wirklichkeit dieses einfachen Lebens sieht aber ganz anders aus: Beispielsweise sind für die Menschen in unserer ungarischen Partnergemeinde in Aloszentmarton die Unterbeine von Hühnern ein Festessen. Oder wenn wir hier in Witten oder Dortmund bleiben: Für den Obdachlosen, der am Hauptbahnhof eine weggeworfene Pommes-Schachtel aus dem Müll zieht, sind die darin befindlichen Essensreste bereits ein Hochgenuss. Und weil es »ein bisschen schwanger« oder »ein bisschen krank« nicht gibt, kann man sich auch nicht nur ein bisschen in das Schicksal anderer Menschen hineindenken. Man muss schon mal das einfache Leben gelebt haben, um zu wissen, wie es ist. Ansonsten hat man keinen blassen Schimmer. So heißt es denn auch im Lied:

Du wirst nie leben, wie die einfachen Menschen.
Du wirst nie tun, was die einfachen Menschen tun.
Du wirst nie so versagen, wie die einfachen Menschen.
Du wirst nie erleben, wie dir dein Leben entgleitet
und du tanzen gehst und trinken gehst und bumst, weil es nichts anderes gibt.

Wir alle, oder zumindest die meisten von uns, die wir heute Abend hier sind, haben keinen blassen Schimmer vom Leben der einfachen Menschen. Denn im wohlig warmen Haus mit eigenem Zimmer oder gar eigener Wohnung und Papas Scheckbuch im Hinterkopf können wir gut über Aussiedler und Asylanten reden. Da ist die Welt in Ordnung und alles völlig klar. Das Lied dagegen sagt:

Du wirst nie verstehen, wie das ist, ein Leben ohne Bedeutung zu leben, wie es ist, ein Leben ohne Steuerung und Zukunft zu leben. Nur wer es selbst erlebt hat, der kann wirklich wissen, wie es ist, in Armut zu leben. Es gibt aber jemanden, ein uns sehr bekannter Mensch, der genau das versucht hat. Sein Name: Jesus von Nazareth. Was hieß es für Jesus, ein einfaches Leben zu führen? Er fühlte sich von Gott gesandt, um das Leben der kleinen Menschen zu leben. Das heißt zunächst, dass er das Leben gelebt hat, wie es kam: Er besaß nichts und aß, was ihm geschenkt wurde. Er sprach mit den sogenannten Gerechten und mit den stadtbekannten Sündern. Diejenigen, die in der Gesellschaft keinen Platz hatten, waren für ihn immer die wichtigsten. In unserer Welt wären das die körperlich und geistig Behinderten, die Kranken, die Ausländer, Aussiedler und Asylanten, also Randgruppen unserer Gesellschaft. Menschen, die durch das Schicksal, durch das Leben oder auch durch die eigene Schuld niedergedrückt wurden. Jesus ist zu den einfachen Menschen auf eine Augenhöhe gegangen, um ihre Ängste, Sorgen, Sehnsüchte und Wünsche am eigenen Leib zu erfahren, um auch zu ertragen, was sie belastete. In dem Song »Common people« klingt das sehr ähnlich: Sing mit den einfachen Menschen, sing mit ihnen und du könntest es schaffen, lach mit den einfachen Menschen, lach mit ihnen, auch wenn sie über all die dummen Dinge lachen, die du tust.

Für Jesus wurde gerade das gemeinsame Essen mit den einfachen Menschen zu einem Zeichen: Es sollte verdeutlichen, dass alle von Gott eingeladen sind - egal wer sie sind und woher sie kommen. Deswegen verteufelte Jesus weder den Leib des Menschen, noch seine Sexualität. Deswegen redete er so viel von Liebe und konnte sagen: Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.

Kurze musikalische Meditation:
Wieso aber machen wir uns eigentlich Gedanken über ein »einfaches Leben«? Was könnte daran wichtig sein???

Ich denke, man könnte das an einem Beispiel klarmachen. Zunächst haben wir den Manager einer großen Firma, Herrn Dr. Möller. Jeden morgen um 5.07 Uhr klingelt sein Wecker. Er quält sich aus dem Bett, macht seine Morgentoilette und sitzt um 5.20 Uhr bereits gestresst vor seiner Tasse Kaffee am Frühstückstisch - denn heute findet die Sitzung statt, in der er das Finanzloch des letzten Jahres rechtfertigen muss. Außerdem ist seine Sekretärin krank, weshalb er sämtliche Arbeit selbst verrichten muss. Herr Möller denkt sich: »Mensch, hätte ich gern ein einfacheres Leben«. Er schlägt die Zeitung auf und sein Blick fällt auf den Bericht über den Wassermangel in Teilen Afrikas. Daneben das Foto von Tamara. Tamara ist fünf Jahre alt. Sie ist eines von sieben Kindern. Ihr Vater sammelt den ganzen Tag über Altglas, um abends dafür ein paar Cent zu bekommen. Die Mutter versucht aus Kram, den sie auf den Straßen der Reichen gefunden hat, Notwendiges und Spielzeug für die Kinder herzustellen. Tamaras Aufgabe besteht darin, sich morgens mit zwei ihrer Geschwister auf den Weg zum nächsten Brunnen zu machen. Dort stehen bereits viele Menschen, doch mit etwas Glück kann Tamara immer noch einen halben Eimer Wasser bekommen. Auf dem Heimweg ist sie müde und der Eimer zerrt an ihren kleinen Händen. Als die Reporter aus Deutschland mit ihren Kameras und den schönen Kleidern kommen, denkt sich Tamara: »Diese reichen Menschen müssen so ein einfaches Leben mit so viel Luxus haben.«

Vielleicht wird hier sichtbar, wie relativ es ist, von »einfachem Leben« zu sprechen und wie schnell man dabei in das Idealisieren verfällt. Wie es den einfachen Leuten wirklich geht, das ist für uns immer schwer nachzuvollziehen. Meistens ist es uns auch einfach egal. Wenn wir aber einmal versuchen zu verstehen wie es ist, in einfachsten Verhältnissen leben zu müssen, dann sind wir vielleicht eher geneigt zu helfen. Außerdem könnte uns dadurch klar werden: Wir wissen meistens gar nicht zu schätzen, wie unkompliziert und - »einfach« unser Leben ist hier in Witten, Deutschland, Europa. Das uns ab und zu in Erinnerung zu rufen, könnte auch für uns selbst sehr wichtig sein. Es gibt immer wieder einige Leute, die sich vornehmen, wie die einfachen Menschen zu leben. Ein recht bekannter ist der französische Bischof Jacques Gaillot. Er hat versucht, das Evangelium Jesu ernst zu nehmen und hat sich deshalb nicht im Dom oder der Bischofsresidenz eingeschlossen. Er hat das Leben einfacher Menschen erfahren wollen. Nachdem er nun nach einigen Auseinandersetzungen mit der katholischen Kirche seines Amtes enthoben worden ist, lebt er mit obdachlosen Hausbesetzern in Paris. Offenbar ist er ein Mensch im Sinne Jesu.

Lied: »Be still«

Evangelium (Mt 25, 35ff):
»Jesus sagte: Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; [...] ich war eingesperrt, und ihr seid zu mir gekommen. Dann sagte Jesus zu seinen Zuhörern: Was ihr für einen der Geringsten und Einfachsten getan habt, das habt ihr mir getan. Und er fügte hinzu: Was ihr für einen der Geringsten und Einfachsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.«
In diesem letzten Satz steckt nun eine Aufforderung, die ich euch gerne ans Herz legen möchte. Ich finde es nämlich tatsächlich wichtig, dass wir uns bemühen zu erfahren, wie es ist, wenn es Menschen so richtig dreckig geht. Nur so werden wir langsam darauf kommen, dass es notwendig ist zu helfen und wir werden wahrscheinlich auch unsere vorschnellen Urteile über Asylanten und Aussiedler ziemlich schnell ändern.

Wie aber sollen wir das anfangen? Sollen wir gleich mit dem Bischof Gaillot auf den Pariser Straßen leben? Es ist schwer, das zu verlangen, aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten: Mal auf einem Hilfstransport nach Ungarn mitfahren zum Beispiel. Oder sich im Lutherpark mal ab und zu mit einem Obdachlosen unterhalten zum Beispiel. Jeder von euch ist schlau genug, sich selbst seine Gedanken dazu zu machen. Solche Versuche aber sind es, die das christliche Leben ausmachen. Und wer weiß? Vielleicht brächte uns eine solche Erfahrung ja am Ende selbst etwas. In diesem Sinne wollen wir Fürbitte halten:

Fürbitten:
1. Herr, genügend Menschen um uns herum leben anders als wir. Ihr Leben ist nicht durch Reichtum, Wohlstand und Überfluss bestimmt. Oft genug verdrängen wir das und schauen über sie hinweg. Zeige uns den Weg zu diesen Menschen und lass uns nicht an ihnen vorübergehen. Darum bitten wir dich. - Herr, öffne unsere Augen.

2. Es ist nicht einfach, für andere einzustehen. Wir erleben oft Hohn und Spott, wenn wir bekennen, dass wir uns engagieren, um anderen zu helfen. Stärke uns, damit wir nicht den Mut verlieren, uns immer wieder für deine Sache einzusetzen. Darum bitten wir dich. - Herr, mache uns stark.

3. Wir träumen von einer besseren Welt, wollen verändern, was veraltet ist, wollen die Welt gerechter machen und wollen deine Kirche zu unserer Kirche machen. Wir wollen ein Leben, wie du es uns vorgelebt hast. Aber jede Veränderung hat ihren Anfang bei uns! Diesen Anfang zu machen, dafür brauchen wir deine Hilfe. Darum bitten wir dich. - Herr, hilf uns.

4. Die Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, brauchen Menschen und Freunde, die ihnen zur Seite stehen. Gerade dann, wenn es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt. Stehe diesen Menschen bei und zeige ihnen Wege aus der Hoffnungslosigkeit. - Herr, sei du Hoffnung für alle.

Vaterunser

Lied: »We wanna see Jesus lifted high«

Wie es Jesus getan hat, so wollen wir, indem wir das Brot brechen, uns daran erinnern, was Jesus das Leben der einfachen Leute bedeutete.

Brotbrechung/Lied: »Hosanna in the highest«
Herr, wir danken dir für dieses Brot, denn wir wissen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es uns so gut geht. Lass uns immer wieder darüber bewusst werden.

Verteilung des Brotes/Lied: »I will sing your praises«

Schluss-Segen:
Gott, segne mir den Mond / hoch über mir.
Gott, segne mir die Erde / hier unter uns.
Gott, segne mir alles, / worauf mein Blick ruht.
Gott, segne mir das, / worauf meine Hoffnung baut.
So segne euch der barmherzige Gott: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Lied: »Lord, the light of your love«


Anmerkungen:

Den Erfolg führen wir auf unser - wie wir denken - innovatives Konzept zurück: Zum einen versuchen wir den Gottesdienst so zu gestalten, dass er sich von der starren Form eines normalen Gottesdienstes abhebt. Zum anderen suchen wir nach Themen, die Jugendliche interessieren, nehmen dazu einen aktuellen Song/Hit, und »stricken« dazu einen Gottesdienst. Das Besondere unserer Gottesdienste ist aber auch, dass sie musikalisch von einer Rockband gestaltet werden, die live spielt. Außerdem reichen wir nach der Messfeier belegte Brötchen und alkoholfreie Getränke, so dass die Jugendlichen in lockerer Runde bleiben und über das Thema des Gottesdienstes oder einfach auch über »ihre« Themen miteinander ins Gespräch kommen und sich kennen lernen können. Damit versuchen wir auch, einen Gedankenaustausch zwischen Jugendlichen der Gemeinden in den Dekanaten Witten und Dortmund hinzubekommen und ein »Jugendforum« zu schaffen.

Die Gottesdienste werden zukünftig von einer Gruppe mit Jugendlichen aus beiden Gemeinden (St. Pius und St. Maximilian Kolbe) vorbereitet. Sie werden abwechselnd in St. Pius und St. Maximilian Kolbe und bei schönem Wetter vielleicht auch mal unter freiem Himmel mit anschließendem Grillen oder Lagerfeuer stattfinden. Zu jedem Jugendgottesdienst wird ein Plakat sowie eine Kopiervorlage für Flyer entworfen. Die Plakate werden dann in den Gemeinden aufgehängt. Von den Flyern (DIN-A 6) werden rund 800 Kopien angelegt, die das Vorbereitungsteam, in den Gemeinden und in den Schulen von Witten und Dortmund verteilt. Zu jedem Jugendgottesdienst geht eine Pressemitteilung mit Terminhinweis an die Presse (Tageszeitungen, Lokalradios usw.) von Witten und Dortmund, die in der Regel auch abgedruckt bzw. gesendet wird. Wir stoßen hier auf eine breite und sehr gute Unterstützung der Presse.



Diesen Jugendgottesdienst-Komplettentwurf und weitere findet ihr in:
Timo Rieg (Hrsg.)
Jugendgottesdienst Powerpack
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 Dieser Band ist leider vergriffen,
  Nachfolgeband: "Jugendgottesdienst Powerpack 2"

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